Inhaltsverzeichnis
- Vom Sponsor zum Gestalter: Wie es dazu kam
- Das neue Trikot: Design, das auf dem Eis funktioniert
- Für die Fans: Farben tragen, zuhause und auswärts
- Neu ab 26/27: Bandenwerbung im Stadion
- Die Bilder zum Spiel: fotos.daddel.org
- Warum regionales Sponsoring mehr ist als ein Logo
- Fazit: Sichtbarkeit entsteht dort, wo Menschen hinschauen
Es gibt Projekte, die man abrechnet. Und es gibt Projekte, bei denen man am Spieltag in der Halle steht und sich denkt: Das da unten auf dem Eis, das ist von uns. Zur Oberliga-Saison 26/27 laufen die Höchstadt Alligators in Trikots auf, deren Design bei uns entstanden ist. Darauf sind wir ehrlich gesagt ziemlich stolz.
1. Vom Sponsor zum Gestalter: Wie es dazu kam
Unser Engagement bei den Alligators ist nicht neu. Als Sponsor und Medienpartner sind wir dem Verein schon eine Weile verbunden und wer regionalen Eishockeysport einmal von der Bande aus erlebt hat, versteht schnell, warum.
Aus dieser Verbindung ist mehr geworden. Für die kommende Saison durften wir das Trikot-Design übernehmen. Ein Auftrag, der sich anders anfühlt als ein klassisches Kundenprojekt: Ein Trikot wird nicht in einer Präsentation bewertet, sondern in einer vollen Halle, bei jedem Wechsel, aus jeder Perspektive. Und es wird von Menschen getragen, die sich damit identifizieren.
2. Das neue Trikot: Design, das auf dem Eis funktioniert
Ein Trikot-Design ist kein Grafikprojekt, das man hübsch findet oder nicht. Es hat handfeste Anforderungen und die unterscheiden sich deutlich von einem Logo oder einer Website.
Worauf es beim Trikot ankommt:
Erkennbarkeit auf Distanz: Ein Trikot wird aus 40 Metern Entfernung gelesen, in Bewegung, unter Hallenlicht. Formen müssen klar sein, Kontraste eindeutig, Nummern und Namen aus jeder Reihe lesbar. Die Anforderungen vom DEB müssen ebenfalls erfüllt sein.
Vereinsidentität statt Designermode: Die Farben und das Wappen der Alligators sind gewachsen. Ein neues Trikot darf modern sein, aber es darf den Verein nicht neu erfinden. Unsere Aufgabe war es, die bestehende Identität zeitgemäß zu übersetzen – nicht, sie zu überschreiben.
Sponsorenflächen, die integriert sind: Sponsorenlogos sind bei einem Trikot keine Störung, sondern Teil der Realität im Sport. Der Unterschied liegt darin, ob sie draufgeklebt wirken oder ob die Flächen von Anfang an mitgedacht sind. Wir haben sie mitgedacht.
Wirkung auf dem Foto und im Feed: Trikots werden heute nicht nur live gesehen. Sie werden fotografiert, geteilt, in Stories gepostet. Ein Design, das im Smartphone-Format zerfällt, verschenkt Reichweite – genau die Reichweite, von der Verein und Sponsoren gemeinsam profitieren.
Und so sieht es aus:
Der Höchstadter EC hat das neue Trikot auf Instagram vorgestellt – hier der offizielle Beitrag:
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
3. Für die Fans: Farben tragen, zuhause und auswärts
Der schönste Teil daran: Das Trikot bleibt nicht auf dem Eis. Es geht mit in die Kurve, zu Auswärtsspielen, in die Stadt.
Wenn Fans bei Heim- und Auswärtsspielen die Farben der Alligators tragen, wird aus einem Design eine gemeinsame Sache. Das ist die Königsklasse jeder Markenarbeit: nicht Aufmerksamkeit kaufen, sondern etwas gestalten, das Menschen freiwillig anziehen. Vereine schaffen das. Unternehmen können daraus mehr lernen, als die meisten glauben – dazu unten mehr.
4. Neu ab 26/27: Bandenwerbung im Stadion
Unser Engagement wächst weiter: Ab der Saison 26/27 sind wir zusätzlich mit einer Bandenwerbung im Stadion vertreten.
Das ist eine bewusste Entscheidung. Bandenwerbung ist kein Performance-Kanal mit Klickzahlen und Cost-per-Lead und genau das macht sie interessant. Sie wirkt über Wiederholung, über Zugehörigkeit, über die Selbstverständlichkeit, mit der ein Name Teil der Umgebung wird. Wer regional als Arbeitgeber und Dienstleister wahrgenommen werden will, braucht beides: messbare digitale Kampagnen und Präsenz an den Orten, an denen die Region tatsächlich zusammenkommt.
Für uns als Social Recruiting Agentur aus Franken ist die Halle in Höchstadt so ein Ort.
5. Die Bilder von Heimspielen
Zu einer Saison gehören Bilder. Deshalb gibt es die Fotos von den Heimspielen zentral an einem Ort:
Dort finden Sie die Aufnahmen der Heimspiele zum Download oder direkt als Bestellung: Fotoabzüge, Poster, Leinwände und weitere Formate. Für Fans, für Spielerfamilien, für die Wand in der Werkstatt oder im Büro. Der Lieblingsmoment der Saison muss nicht im Handyspeicher verschwinden.
6. Warum regionales Sponsoring mehr ist als ein Logo
Kurzer Perspektivwechsel, weil die Frage bei uns regelmäßig auf dem Tisch liegt: Lohnt sich Sportsponsoring überhaupt oder ist das reine Sympathiesache?
Beides. Und das ist kein Widerspruch.
Was regionales Sponsoring leistet:
Bekanntheit ohne Werbedruck: Ein Name auf der Bande verkauft nichts. Er wird vertraut. Vertrautheit ist die Vorstufe von Vertrauen und Vertrauen ist im regionalen B2B-Geschäft die halbe Miete.
Employer Branding im echten Leben: Ihre potenziellen Mitarbeiter sitzen nicht nur in Social-Media-Feeds. Sie sitzen nach Feierabend oder an den Wochenenden in der Halle. Ein Unternehmen, das sich sichtbar für die Region engagiert, wirkt als Arbeitgeber anders als eines, das nur Stellenanzeigen schaltet. Wie wir das systematisch aufbauen, lesen Sie auf unserer Seite zum Employer Branding.
Content, der ohnehin entsteht: Spieltage liefern Bilder, Geschichten und Anlässe. Wer Sponsoring nur als Zahlung versteht, verschenkt genau diesen Teil. Wer es als Content-Quelle versteht, bekommt über die Saison hinweg Material für Social Media, Website und Recruiting.
Haltung statt Behauptung: „Wir sind regional verankert“ steht auf vielen Websites. Ein Trikot, eine Bande und eine Fotogalerie sind der Beweis dazu.
7. Fazit: Sichtbarkeit entsteht dort, wo Menschen hinschauen
Wir arbeiten jeden Tag daran, Unternehmen digital sichtbar zu machen. Mit Employer Branding, gezielten Social Ads, modernen Websites und unserer Video-Jobbörse. Dieses Projekt zeigt die andere Hälfte derselben Medaille: Sichtbarkeit ist kein Kanal, sondern eine Summe von Berührungspunkten.
Was wir aus dem Trikot-Projekt mitnehmen:
- Gutes Design misst sich nicht am Applaus im Meeting, sondern an der Funktion im Einsatz.
- Regionales Engagement wirkt stärker, wenn es über Jahre wächst. Vom Spielersponsoring über das Trikot bis zur Bande.
- Marken, die Menschen freiwillig tragen, entstehen nicht durch Budget, sondern durch Identifikation.
- Sichtbarkeit online und offline sind keine Gegensätze. Sie verstärken sich.
Und jetzt freuen wir uns einfach auf die Saison 26/27. Auf jeden Bully, jedes Tor und jedes Trikot in der Kurve.
Auf geht’s, Alligators.
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